Supperclub 2.0 – der SPEISENKLUB NEUKÖLLN – ein privates Restaurant

„Speisenklub Neukölln“ steht auf dem Klingelschild im neuen Berliner Trendkiez Kreuzkölln.
Die Blogeuse und ihre charmante Begleitung freuen sich schon mal über nette  Blumendekos im typischen Berliner Altbautreppenhaus und werden von der Gastgeberin an der Tür mit einem Iced Melon mit Tymian begrüßt.
Der eine oder andere Gast war schon da – man saß auf dem Balkon und genoss den trockenen Sommerabend und plauderte ein wenig.
Die Deko: 
im Esszimmer sensationelle Rauminstallation von Dekorateur Thomas Greb: Wollfäden in vier Farben spannten sich durch den gesamten Raum, waren an Fenstern, Türgriffen, Lampen und Bildern befestigt.
Die Tischdeko war mondrianinspiriert, dazu charmante kleine Details (Bücher vom Nesthäckchen auf den Tischen, alte Stehlampen, bunt gemischtes Porzellan, eine charmante Stuhlmischung – vom Designklassiker bis zum Wirtshausstuhl über einen Louis-Seize Stuhl war alles vorhanden.
Die ganze Wohnung sehr charmant und individuell eingerichtet- leicht farbigen Wände in grau/blau/grün-Tönen, eine bunte Mischung aus aufgearbeiteten Flohmarktfunden, Erbstücken und modernen Klassikern.
Einige Gäste mussten  – und durften (war vom Dekorateur höchstselbst freigegeben) einige Fäden zerschneiden denn sonst hätte man sich gar nicht hinsetzen können – man war also Teil der Installation. ART IS ALL!
Die Gäste: 
die typische bunte Berliner Kreativmischung –  14 kommunikative Menschen: Modedesigner, Kostümbildner, Agenturvolk, Juristen, Betriebswirte, Caterer, Eventmanager, Doktoranden…
Das Essen: 
bekannt war im Vorfeld nur „irgendwas mit Oktopus und vielleicht ein Lammbraten“  – und die charmante Begleitung der Blogeuse war ein wenig ängstlich, denn alles ohne Beine oder mit mehr als 4 Beinen gehörte nicht zu ihrem Lieblingsessen. Aber – SELBSTVERSTÄNDLICH gab es für sie eine Alternative – und so gab es statt Oktopus im Salat einen marinierten Schafskäse – und alles war schick!
Überhaupt  – das Essen –  hier die Details:
Zwei Dips für die hausgebackene Brotstangen (letztere waren originell in Milchkrügen angerichtet)
Salsa from hell (leicht pikante Tomaten Salsa und eine Ziegenkäsecrema mit Koriander.
Natürlich gab es auch einen freundlichen Gruß aus der Küche – ein kleiner feiner Shot Gazpacho Andaluz mit Sellerie.
Der erste Gang:
„Pulpo mit Dill und Portulak“ – ein ganz köstlich sehr zarter Oktopus, der so gar nichts gemein hatte mit den sehnigen Gummidingern die einem sonst so als Oktopus angeboten werden – selbst meine charmante Begleitung probierte davon und vielleicht hat die Gastgeberin damit die Tür ein wenig geöffnet für weitere Fisch – und Meeresfrüchteexperimente…dazu ein wunderbar harmonierender 2010er Grauburgunder von Weingut Gaul aus der Pfalz.
Der Hauptgang:

Eine ganz saftige Lammkeule aus dem Ofen, dazu weiße Bohnenstampf, ein Ratatouille, wie es sein muss und dazu wurde „Chimichurri“ gereicht (eine sehr aromatische Soße aus Oregano, Knoblauch, Petersilie, schwarzem Pfeffer und Salz – alles fein gemörsert und mit Öl und Essig zu einer Emulsion gerührt). Zu diesem mediterranen Ensemble passt der Rosé von der Domaine d’en Ségur 2010 (Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon), Côtes du Tarn ganz hervorragend! Chapeau!

Eigentlich waren wir schon satt und dann kam es – das EAT ME!
Sah ganz harmlos aus – ein kleines Glas mit Deckel, auf dem „Eat me“ stand. Darin in Schichten: Püree von frischen Erdbeeren eine üppige Quark/Creme fraiche Melange, darin ein Löffelbiskuit und – finally eine Pfirsichmousse mit Bourbonvanillle  – dieses wunderbare Ensemble setzte sich nach dem Genuss SOFORT auf die Hüften!
Man hätte das Dessert mitnehmen können, nur einen Teil sofort essen und den Rest dann zuhause…klappte leider nicht, war zu lecker!
Ach  – ja bleibt noch zu erwähnen, dass der Spaß nur € 25 plus einmaligen € 5 für die Mitgliedschaft im Speisenklub Neukölln kostete, jedes Glas Wein sehr faire € 2, Wasser for free!
Am Ausgang konnte man sich noch das eine oder andere Gläschen Salsa from hell (€ 2) mitnehmen – schöne Idee – kam auch gut an…

Der Speisenklub Neukölln öffnet an jedem letzten Sonntag im Monat um 19 Uhr – an unterschiedlichen Orten (das wird dann kurzfristig via mail bekannt gegeben).

Reservierungen unter: speisenklubneukoelln@web.de.

Aber: man sollte sich beeilen, mit der Reservierung – an unserem Tisch fragten wir uns – wie denn überhaupt neue Gäste in den Genuss kommen könnten – wir sind alle SELBSTVERSTÄNDLICH beim nächsten Mal wieder dabei und die Anzahl der Plätze ist begrenzt!
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Ein Gedanke zu “Supperclub 2.0 – der SPEISENKLUB NEUKÖLLN – ein privates Restaurant

  1. dankeschön! sehr charmant..das pfirsichpuree beim eat me war übrigens mit chili!ansonsten ist alles perfekt recherchiert und wiedergegeben! bis zum nächsten mal!

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