Supperclub 2012: der Speisenklub Neukölln begrüßt das Jahr des Drachens mit Yin und Yang

Yin und Yang  – das war das Thema für die erste Sitzung des Speisenklub Neukölln im Jahr des Drachens.

Thomas Greb hat dazu für seine Verhältnisse eine geradezu mönchisch schlichte Dekoration entworfen:

-> auf den Tischen Bassins mit Eiswürfeln – Work in Progress –  über den Abend hinweg schmolzen die Eiswürfel, tropften in ein weiteres Bassin oder in eine Aluschüssel, in den Bassins standen Kerzenleuchter: heiß und kalt- Yin und Yang eben…

-> an der Wand das leicht abgewandelte Zitat Friedrichs: „jeder nach seiner Façon“, eine Schützenscheibe mit dem Portrait Friedrichs, darunter eine aufgerollte Rolle Frischhaltefolie, ein Piktogramm mit der Warnung „Ohrenschützer aufzusetzen“, über einer Lampe war eine alte Kuchenform gestülpt – chacun à son goût“.

Aber nun zum Essen:

der Gruß aus der Küche war pikanter Apfel im Blätterteig.

Der erste Gang war sensationell – Jakobsmuschel mit Kaviar auf Sepiareis: der Reis war perfekt gegart und super gewürzt – ich persönlich finde allerdings, dass Kochen mit Sepiatinte überbewertet wird – der Geschmack ist nicht so bahnbrechend und richtiger schwarzer Reis sieht besser aus.

Aber wenn es so gut schmeckt, darf auch gerne Tinte im Spiel sein – ist ja in jedem Fall gesund: Sepia ist ja ein klassisches homöopathisches Mittel…

Der zweite Gang war eine moderne Interpretation von Surf and Turf: Garnelen auf Tartar und gebratenem Erbspüree mit Meerrettich- (scharf!) und Kresse-Postelein-Schäumen.

Wieso heißt es eigentlich Erbspüree? Egal. Es war eine gute Kombination, das Tartar war gut gewürzt, die warmen Erbspüreeküchlein waren ein guter Kontrast:

Heiß und kalt, rot und grün, Meeresfrucht und Fleisch, gebraten und roh…Yin und Yang…

Das Dessert klang interessant: süß und salzig, Schokolade und Lakritz – dieser Punkt auf der Speisekarte hat an unserem Tisch für Diskussionen gesorgt: Schoko und Lakritze? Schwierige Kombi – kannte man nur aus der Coloradotüte…Lakritz spaltet ja die Welt – man mag es, oder man mag es nicht…

Freundlicherweise fragte die Klubchefin vor dem Servieren, ob es Lakritzhasser gibt – gab es und die bekamen eine kleine Variation (Chillisahne).

Es war eine Geschmacksattacke: Fondant au chocolat mit Lakritzsahne!

Die Lakritzsahne hat nichts mildes mädchenmäßig hariboähnliches, sondern war knackig salzig, nur leicht gebändigt durch die Sahne.

Sahniges, salziges dänisches Lakritz und Schokoküchlein mit flüssigem Kern! WOW! Yin und Yang. Es gab noch eine große Saucière mit Lakritzsahne extra – und was soll ich sagen: diese Köstlichkeit war am Ende restlos leer.

Gutes Essen, spannende Deko, wie immer nette Gäste, gute Gespräche  – hier eine kleine Auswahl der Themen an unserem Tisch: Dschungelkamp, Nachtleben von Madrid, Coaching, kann man Kabelkanäle selber fräsen, braucht die Welt Bubbletea mit Jasmin-Mandelaroma, warum heißt Erbspüree eigentlich Erbspüree und nicht Erbsenpüree, passen Lakritz und Schokolade zusammen…Yin und Yang – eben! Aber ich wiederhole mich, oder?

Das Jahr des Drachen hat gut angefangen! 

P.S. Wer wissen möchte, wie die Lakritzsahne gemacht wird – ask me. 😉

 

 

 



P1010665P1010662P1010664P1010671P1010658P1010659P1010667P1010674P1010673P1010656P1010655
Advertisements

3 Gedanken zu “Supperclub 2012: der Speisenklub Neukölln begrüßt das Jahr des Drachens mit Yin und Yang

  1. <html><head></head><body style="word-wrap: break-word; -webkit-nbsp-mode: space; -webkit-line-break: after-white-space; "><div><span class="Apple-style-span" style="border-collapse: separate; color: rgb(0, 0, 0); font-variant: normal; letter-spacing: normal; line-height: normal; orphans: 2; text-align: -webkit-auto; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px; "><span class="Apple-style-span" style="border-collapse: separate; color: rgb(0, 0, 0); font-variant: normal; letter-spacing: normal; line-height: normal; orphans: 2; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px; "><div style="word-wrap: break-word; -webkit-nbsp-mode: space; -webkit-line-break: after-white-space; "><span class="Apple-style-span" style="border-collapse: separate; color: rgb(0, 0, 0); font-variant: normal; letter-spacing: normal; line-height: normal; orphans: 2; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px; "><div style="word-wrap: break-word; -webkit-nbsp-mode: space; -webkit-line-break: after-white-space; "><span class="Apple-style-span" style="border-collapse: separate; color: rgb(0, 0, 0); font-variant: normal; letter-spacing: normal; line-height: normal; orphans: 2; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px; "><div style="word-wrap: break-word; -webkit-nbsp-mode: space; -webkit-line-break: after-white-space; "><span class="Apple-style-span" style="border-collapse: separate; color: rgb(0, 0, 0); font-variant: normal; letter-spacing: normal; line-height: normal; orphans: 2; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px; "><div style="word-wrap: break-word; -webkit-nbsp-mode: space; -webkit-line-break: after-white-space; "><div><div><font class="Apple-style-span" face="’Al Bayan’">voilà:</font></div><div><font class="Apple-style-span" face="’Al Bayan’"><br></font></div><div><font class="Apple-style-span" face="’Al Bayan’">eine tüte harte lakritzbonbons (150gr.) eine nacht in einem liter sahne auflösen, die sahne dann schlagen.</font></div></div></div></span></div></span></div></span></div></span></span></div><div><font class="Apple-style-span" face="’Al Bayan’">auf keine fall haribo oder andere weichlakritze nehmen, die lösen sich nicht richtig auf und hinterlassen unschöne schwarze schlieren…</font></div><div><font class="Apple-style-span" face="’Al Bayan’">&nbsp;</font></div> <br><div><div>Am 09.02.2012 um 14:42 schrieb Posterous:</div><br class="Apple-interchange-newline"><blockquote type="cite"><div style="width: 600px; font-size: 12px; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; line-height: 18px;" class="PosterousEmail"></div></div></body></html>

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s