To go – Onigiri von Rice up – oder: wie viel Verpackung darf’s denn sein?

Wenn man in Berlin unterwegs ist und Hunger hat – und keine Lust auf Currywurst und Konsorten hat, gibt es  etwas, was wirklich lecker ist, satt macht, hübsch aussieht – und leider irgendwie sehr aufwändig verpackt ist – aber zu letzterem komme ich später…

Bei der Bio Company gibt es seit kurzem einen netten neuen Reis-Snack – ein Onigiri von – Achtung jetzt kommt’s –  „Rice up“.

Wer auch immer sich diesen lustigen mehrdeutigen Namen ausgedacht hat….puhhhh!

Er bezieht sich wahrscheinlich auf die Aufreißtechnik des Verpackungskonstruktes – um mal im japanischen Bild zu bleiben – sozusagen ein „Reverseorigami“.

Onigiris sind dreieckige Reissnacks aus Japan, und in Japan als „Fast Food“ beliebter als Sushi. Es gibt sie in den Kühlregalen der Supermärkte,  bei Seven up – eben BildBildBildBildgiriBildanyBildüberall.

Die Verpackung von Rice-up hat das asiatischen Vorbild relativ klar kopiert – auch die Nummerierung und eben diese Trennung von Reis und Nori, damit der Nori nicht feucht wird, dann wird er nämlich ein wenig zäh, und das ganze isst sich nicht mehr so elegant, man kennt den Effekt vom Sushi…

Das Prinzip gibt es auch noch in Form eine Makirolle – die ebenfalls Nori und Reis trennt und die man sich dann zusammen bastelt…

Man muss sich beim Öffnen ganz streng an die Reihenfolge halten, die sich der Produktdesigner ausgedacht hat.

Klappte bei mir nicht ganz – wahrscheinlich, weil ich so aufgeregt war…

Egal, ich habe es dann schließlich doch geschafft und der spannendste Moment war der, als  die dünne Kunststoffschicht zwischen Reis und Noriblatt entfernte…damit das Noriblatt schön knusprig bleibt.

Hier ein wunderbarer kleiner Film über das Öffnen der Onigiris:

To make a long story short – es ist sehr lecker – ich habe bis jetzt 2 Varianten probiert: Avocado-Koriander-Limette und Ingwer-Hühnchen-Süßkartoffel.

Sehr angenehme Konsistenz, der Reis perfekt, das Noriblatt knusprig, die jeweilige Füllung gut gewürzt – nach einem Onigiri war ich satt. Für € 3,00. Toll!

Und Bio ist es auch noch!

Aber – mal ehrlich – diese Verpackung…und dieser Name…

Asiaten haben noch lange nicht dieses Bewusstsein für Müll, es ist alles in Kunststoff verpackt, sieht schön aus, man bekommt gerade in Japan überall Plastiktüten, in Thailand hat jede Garküche diverse kleine Tütchen für Curry, Gemüse, Zucker etc. In Bangkok trank ich einen Icetea – schwarzer Tee mit süßer Dosenmilch und Eis – in einer kleinen Plastiktüte, in die ein Strohhalm gesteckt wird und dann  mit einem Gummiband.geschlossen wird…siehe Bild.Bild Aber ich schweife ab.

Fazit: es ist und bleibt ein sehr leckerer Snack – gibts in Berlin bei Rice up im U-Bahnhof Schönleinstraße und neuerdings exklusiv bei der Biocompany, die Verpackung ist praktisch – aber eben viel Plastik – ich habe nirgendwo die Info gefunden, dass es sich um kompostierbare Folie handelt.

Die Japaner transportieren ihre selbst gemachten Onigiris in der Bentobox und der Nori wird dann kurz vor dem Verzehr drumgewickelt.

Für alle, die den Snack mal selber machen wollen – hier eine schöne Seite mit Rezepten und Schritt-für Schritt-Anleitung: http://www.justhungry.com/2007/01/onigiri_omusubi_revisited_an_e.html

In diesem Sinne,

itadakimasu (Guten Appetit)!

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