Wäschst du noch, oder isst du schon? Kohlenhydratarme Nudeln von Kajnok aus der Konjakwurzel im Test!

Neues Jahr – gute Vorsätze…Sport machen, gesünder essen abnehmen…der Klassiker im Neuen Jahr!

Daher heute mal eine „Diätnudel“ im Test! Low Carb!

Meine Mission als FoodBloggerin ist es ja nicht nur, euch leckere Produkte und Getränke vorzustellen, sondern auch meine vor Fehlkäufen und kulinarischen Desastern zu warnen. Also setze ich mich ab und zu höchsten (Geschmacks-)Gefahren aus. Für euch – heute also: mit Nudeln aus der Konjakwurzel.

Nudeln aus der Konjakwurzel von Kajnok. Kaum Kalorien. Genuss ohne Reue. Steht so auf der Packung.

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Der ein oder andere mag die Konjakwurzel schon kennen- entweder als als Schwamm für die Gesichtsreinigung oder als Nudel in der japanischen Küche (dort) wird Konjakmehl seit Jahrhunderten verwendet  („Shirataki“ heißen die Nudeln und werden in Nahrungsmitteln wie Sukiyaki und Gyūdon verwendet).

In Nudelform heißt Konjakmehl „Shirataki“ und wird in Nahrungsmitteln wie Sukiyaki und Gyūdon verwendet. Die Nudeln sind quasi geschmacksneutral und gewinnen durch die Marinade, in der sie ruhen dürfen. Der Bento-Lunch-Blog hat da da ein leckeres Rezept mit Curry und Kokosmilch.

Die getrockneten Nudeln bekommt man z.B. im Shiratake-Shop „your low carb shop“ – z.B. Beispiel in einem Set mit dem zauberhaften Namen „Low Carb Fun Set“ mit Spaghetti, Tagliatelle, einer Chilli-Sauce und  – jaha: Glückskeksen (das ist dann wohl der Funfaktor in dem Set).

Japanisches Konjakgel wird hergestellt, indem Konjakmehl mit Wasser und gesättigter Kalziumhydroxidlösung gemischt wird.  Danach wird die Mischung gekocht und ausgehärtet.

Konjakmehl kann bis zu 200fach seines Volumens an Flüssigkeit aufnehmen (also deutlich mehr als Flohsamen oder Chiasamen). Das Mehl quillt im Magen sehr auf – und macht satt.

Nun gibt es also Nudeln aus Konjakmehl „ready to eat“, sie nennen sich „Spaghetti slim“, Penne slim“, „Nudeln slim“ oder „Fettuccine slim“ (und sogar als „Reis slim“) und haben nur rund 8 kcal pro 100 g.

Bei mir gab es heute also mal „Spaghetti slim“.

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Sie sind mit viel Plastik verpackt, eine bedruckte Außenhülle und dann noch mal die Nudeln in einem extra Beutel. Auf der Verpackung steht, man solle die Nudel unter fließendem Wasser gut auswaschen, damit der (chemische und leicht fischige) Geruch von Kalziumhydroxid verschwindet.

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Die Lebensmittelindustrie verwendet übrigens Kalziumhydroxid als Säureregulator und ist in der EU als Zusatzstoff E 525  ohne Höchstmengenbeschränkung zugelassen (das heißt jetzt aber nicht, dass es total gesund ist…).

Nach einer Minute unter fließendem Wasser roch es nicht mehr nach irgendwas.

Und optisch? Die Konjaknudeln sehen aus wie Reisnudeln, und fühlen sich ein bisschen glitschiger an.

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Man kocht die Nudeln also 2 min (auch gerne in einer Marinade) und kann sie dann sofort essen. Genuss ohne Reue eben.

Der erste Versuch mit Salz, etwas Olivenöl im Kochwasser und dann mit Pesto vermischt war fies glitschig-glibberig im Mund, nicht dieses „Nudel=Comfort-Food“-Gefühl.

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Beim 2. Versuch habe ein wenig Sesamöl ins Wasser gegeben und Salz und dann die Nudeln in Misosuppe probiert. Das glitschige Gefühl blieb.

Beim 3. Versuch als Salat mit Hühnchenbrust, Mango, Koriander, Knoblauch, Ingwer, Chili, Galgant und Sojasauce habe ich alles gegeben, um diesen Nudeln irgendwie Geschmack zu geben  – aber keine Chance, immer noch diese eigenartige Mundgefühl.

Habe aber schon parallel Glasnudeln gemacht, um dann den leckeren Kräuter-Glasnudel-Salat von Felicitas Then auch genießen zu können.

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Fazit: für € 2,99 bekomme ich ordentliche Biopasta, die hat dann zwar mehr Kohlenhydrate, aber ich jogge dann einfach zum Supermarkt und zurück – dafür schmecken die dann auch.

Wer es trotzdem probieren möchte: die Nudeln bekommt man entweder online, z.B. im Kajnok-Shop oder bei Kaisers (in Berlin).

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