Berlin Food Week 2015: 4,4 kulinarische Entdeckungen beim Späti Deluxe

Food Week 2015 in Berlin! Im Kraftwerk Mitte. Das hippe kulinarische Berlin war da. Das kulinarische Brandenburg aber auch.

Und es gab einen „Späti Deluxe„: eine Art „Next Organic“ in „nicht-unbedingt-bio-und-auch-nicht-immer-vegan-und-raw“. 

Späti Deluxe, das sollte also laut Veranstalter ein „Supermarkt der Extraklasse der den sozialen und kommunikativen Aspekt eines Spätis mit der vielfältigen Berliner Foodlandschaft verbindet“ sein. Aha.

Ein „Späti“ – für alle Nicht-Berliner – das ist die Abkürzung für „Spätkauf“, also das, was im Ruhrgebiet das „Büdchen“, oder in Niedersachsen der „Kiosk“ oder die  „Trinkhalle“ ist: ein Nahversorger, der auch abends Milch, Bier, Chips, Schokolade und andere dringend notwendige Dinge verkauft. Beim Späti Deluxe boten 40 Anbieter in 5 Kategorien: Drinks, Services (Deliveroo, Marley Spoon, Foodist…), Würziges, Herzhaftes und Süßes ihre meist hochwertigen Produkte (häufig in Bioqualität) an.

Es war ein unglaublich breites Spektrum – viele kleine Manufakturen, branchenfremde kreative und mutige Menschen, die feine Dinge mit Herzblut produzieren und hier anboten. Viele Produkte bekommt man nur online, und daher wird so einem kleinen exklusiven Wochenmarkt auf der Food Week die perfekte Plattform geboten.

IMG_5902

Für alle, die die Food Week verpasst haben – hier also meine kleine sehr subjektive Liste:

#1. Gebrannt: O’Donnell – Moonshine

Foto

Das ist eine gute Neuentdeckung – vereint O’Donnell Moonshine doch drei Dinge: guter Inhalt und gute Verpackung und einen guten Namen mit guter Geschichte dahinter!

Zum Namen ließ sich Gründer Philip Morsink übrigens von der Prohibition inspirieren: „Moonshine“ wird in den USA schwarz gebrannter Alkohol genannt, und war vor allem während der Prohibition (1919-1939) allgegenwärtig. Um nicht als Schwarzbrenner auf zu fallen (in dem man beispielsweise große Mengen Flaschen erwirbt), wurde Moonshine gerne in Einmachgläsern abgefüllt – der O’Donnell Moonshine auch.

Aber natürlich nicht in irgend ein Einmachglas, sondern in DEN Klassiker, der Mutter aller Einmachgläser: das Mason Ball Jar. Es gibt einige Facebook-Gruppe, z.B. Ball Mason Jars, mit über 2000 Mitgliedern, in der man sich gegenseitig die neu erworbenen zumeist (Vintage)-Gläser zeigt, Mason Ball Porn sozusagen. Philip lässt sich die Gläser in großer Stückzahl via Container über den Atlantik schiffen.

Hübsches Detail am Rande: es gibt einen Deckel mit Ausgießer (2,50€ plus Versand im Onlineshop)  der wird in liebevoller Handarbeit in die Deckel montiert- dann trifft man auch nach mehreren Runden noch das Glas.

Foto

O’Donnell Moonshine ist ein Weizenbrand, der 18 Monate im Fass reift, satte 38% vol. im Glas – aber doch mild und angenehm zu trinken. Der „Original Moonshine“ hat inzwischen noch 2 Geschwister bekommen: einen Likör mit 25% vol.: Bitter Rose Moonshine, sozusagen der Aperol unter den Moonshines (geht gut mit dem Spicy Ginger von Thomas Henry) und was für die Mädchen: den likörartigen O’Donnell Moonshine Bratapfel (mit 20% vol.)- passend zur Jahreszeit.

O’Donnell Moonshine gibt es in zwei Größen: 700 ml (€ 24,90) und 350 ml (€ 14,90) – und Weihnachten steht ja quasi vor der Tür: einen lederbezogenen Flachmann, der 237ml fasst (€ 49,00).

www.odonnell.de

#2. Griechisch: Olivenöl von Olive Joy

Bildschirmfoto 2015-10-13 um 00.06.42

Drei reinsortige Olivenöle aus Griechenland – schlicht verpackt, lecker – und bezahlbar!

Aufgefallen ist mir der Stand von Gründer Johannes Hoffmann, weil sein Tresen eben nicht aus einer weißen Stehtischbrücke bestand, sondern aus zusammen geschraubten alten Fenstern bestand.

Foto

Die drei Olivenöle, die Johannes anbietet sind: Manaki (fruchtig – grüne Flasche), Athinolia (mild – rosa Flasche) und Kononeiki (kräftig – lila Flasche).

Alle drei Sorten haben mir ausgesprochen gut gefallen, jedes auf seine Art – das fruchtige Manaki hat mich am meisten überzeugt.

Manaki zählt zu den ältesten Kultursorten Griechenlands. Manaki-Öl wird wegen seines herausragenden fruchtigen Geschmacks (Säuregehalt 0,26%) häufig mit anderen Olivenölen als „Cuvée“ angeboten um die jeweiligen Öle aufzuwerten.

Die Olivensorte Athinolia erhielt ihren Namen von Athene, (wer Geschichte in der Schule früh abgewählt hat: Athene ist die Göttin der Weisheit, der Künste, des Handwerks und der Strategie in der griechischen Mythologie). Athene also stritt mit Poseidon (der Gott des Meeres) darüber, wer für eine damals noch namenlose Stadt die Schutzpatronherrschaft übernehmen soll. Poseidon rammte seinen Dreizack in den Boden (Männer!), Wasser quoll aus dem Fels – allerdings nur salziges. Athene berührte mit dem Fuß den Boden (Frauen!) und ließ einen Ölbaum sprießen. Er brachte den Stadtbewohnern Öl, Nahrung und Holz.

Der Name ist Programm, Athinolia ist ein eher sanftes Öl (0,35% Säureanteil), sozusagen ein Einsteigeröl, sehr mild, nussig und dabei ganz leicht fruchtig. Es macht sich gut in zarten Salaten zusammen mit einem Balsamessig und ist gut als auch als Alltagsöl für alle diejenigen geeignet, die es gerne mild mögen.

Übrigens – Athene hat den Wettstreit gewonnen…und die namenlose Stadt wurde nach ihrer Schutzpatronin benannt: Athen. Wieder was gelernt. Gern geschehen!

Die Olivensorte Koroneiki ist sozusagen der Klassiker unter den Olivenölen – 60% aller angebauten Olivenbäume gehören dieser Sorte an. Die Koroneiki produziert ein kräftiges charakterstarkes Öl. Der Baum der Koroneiki-Olive trägt in der Regel nur 1/3 dessen, was ein durchschnittlicher Olivenbaum an Ertrag abwirft. Der Ölbauer und der Kunde werden mit einem hochwertigen Olivenöl und großartigen zitrischen Noten belohnt. Koroneiki hat einen Säuregehalt von 0,35%

Wer tiefer in das Thema Olivenöl einsteigen möchte – ich habe kürzlich an einem Olivenöltasting teilgenommen – hier mein Bericht.

Alle drei Ölsorten von Olive Joy gibt es in unterschiedlichen Größen:

  • 0,25l: € 4,00
  • 0,5l: € 8,00
  • 0,75l: € 11,00
  • 3,0l: € 39,00

Und wer keine Katze im Sack kaufen möchte: es gibt ein Probierset mit allen drei Sorten mit je 0,25ml für € 12,00. Und: es gibt auch ein Olivenöl-Abo. Im Moment gibt es die Öle nur im Online-Shop – aber das wird sich nach der Food Week sicherlich ändern.

www.olive-joy.com

#3. Gemischt: Bio-Backmischungen von Hummelbee

IMG_3392

Backmischungen? Das klingt so nach Dr. Oetker, nach Menschen, die nicht backen wollen (oder können), Leute die sich nicht die Zeit nehmen zum Backen, solche Menschen kaufen bestimmt auch Tütensuppen…Ich habe tatsächlich noch nie eine Backmischung gekauft.

Obwohl – eigentlich wäre das eigentlich genau das Richtige für mich – ich mit meiner negativen Inselbegabung: ich kann einfach nicht nach Rezept kochen – und backen. Geht nicht.

Sehe ich ein Rezept, lasse ich mich inspirieren – und verändere dann was. Backprofis wissen – häufig keine gute Idee, denn das Verhältnis zwischen Mehl und Ei und Zucker – ist häufig entscheidend für das optimale Backergebnis. Oder wie Cynthia Barcomi in ihrem letzten Backbuch „Cookies“ schreibt: „Jedes Rezept basiert auf dem ausgeklügelten Gleichgewicht der Zutaten untereinander.“ Weiß ich alles. Aber deshalb Backmischungen nehmen? Niemals!

Beim Späti Deluxe probierte ich mich am Stand von Hummelbee daher erst mal mit mäßigem Interesse durch die Kekse, Kuchen und Brote durch. Und was soll ich sagen: mit den Ingwerkeksen English Flower Power haben sie mich gekriegt: aromatische und mürbe Kekse mit einem leichten Hauch von Ingwer aus Dinkelmehl, Rohrohrzucker, Weinstein-Backpulver und Ingwerpulver. Man muss nur noch Butter dazugeben. Wer gerne die vegane Version bevorzugt – nimmt z.B. Alsan.

IMG_5801

Menschen, die Schokokuchen mögen, die haben ja meistens irgend ein Spezialrezept. Ich auch. Und: meins ist tatsächlich einigermaßen idiotensicher. Aber die Schokoladenfelder von Hummelbee sind sehr großartig, sehr saftig und sehr aromatisch, was sicherlich auch am Mandelmehl liegt.

Schokoladenfelder

Und dieser Schokokuchen passt übrigens hervorragend zu meiner nächsten Entdeckung beim Späti Deluxe: dem Belzebù al Limone – dazu gleich mehr. Toll: auf den noch leicht warmen Schokokuchen einen Löffel geschlagene Sahne, vermischt mit einem Hauch von Belzebù.

Brote gibt es auch bei Hummelbee – ich habe letzte Woche mal das „Banana Joe“ (Bananenbrot mit Dinkelmehl) gebacken – lecker. Einfach nur überreife Bananen und Rapsöl dazu geben. Meine Bananen waren ein bisschen zu klein – und der Teig etwas bröselig. Also hier dann lieber eine Banane mehr nehmen.

Foto

Und…äh…ich musste es verändern: habe in die Hälfte des Teiges Schokostückchen gerührt (hat mein Sohn sich gewünscht). Geht aber auch prima ohne Schokolade. Am besten noch leicht warm – und dann mit Butter. Sehr fein! Übrigens nicht zu verwechseln mit dem Banana Bread mit eher kuchenähnlicher Struktur.

Das Zwiebelchen – ein Zwiebel-Kurkuma-Baguette-hat mir auch gut gefallen!

Kurz was zu den Preisen: die Brote liegen zwischen € 6,99 und € 9,99, die Kekse gibt’s  zwischen € 5,99 und € 9,99 und die Kuchen beginnen bei € 6,99 bis € 11,99.

Das ist alles nicht geschenkt – aber die Zutaten sind aus kontrolliert biologischem Anbau, die Verpackung ist kompostierbar, die Mischungen enthalten keine künstlichen Aromen und kein Weizenmehl – der wunderbar saftige Schokokuchen: „Schokofelder“ enthält Mandelmehl. Es gibt ihn übrigens leider erst ab November im Shop – gehört zum Weihnachtssortiment. Ich würde ja sagen – Schokokuchen geht immer!

Übrigens: Philipp und seine Frau Stefanie haben eine Crowdfunding Kampagne bei Oneplanetcrowd gestartet – ab € 6 seid ihr dabei!

Fazit:

Ich werde sicherlich auch weiterhin Rezepte willkürlich verändern, aber die Ingwerkekse könnten es in meine Heavy Rotation schaffen. Über die Namen der Backmischungen kann man streiten: der Käsekuchen heißt Goldene Abendsonne, die Brownes Veganer Maulwurf, der Kokoskuchen Hummelbiss und die Müsliriegel Schlauer Fuchs.

Aber: der Inhalt stimmt. Außerdem: die Backmischungen sind nett verpackt (und die Verpackung ist kompostierbar) – und sie eignen sich wunderbar als kleines Gastgeschenk (Gastgeschenke, die sich verbrauchen – und nicht rumstehen, sind ja sowieso die besten).

www.hummelbee.de

#4. Gefährlich: Belzebù al Limone

Foto

Also ich kenne ja Belzebù von John Eberstein, seiner Frau Ina und André Bause schon seit der Food Week im letztem Jahr – Belzebù hat nämlich den 1. Platz beim Food Swapping Day gewonnen. So was spornt an – also wurde dieses Jahr mal so groß gedacht und ordentlich produziert.

Das scharfe Zeugs ist schwer zu fassen – scharfe Marmelade? Spread? Würzpaste? Relish? Auf jeden Fall: Hot Stuff!

Der Inhalt: Zitronenschale von der aromatischen Feminello bianco, dazu kalabrischer Peperoncino und Lindenhonig aus Ligurien. Klingt harmlos – isses aber nicht. Es ist scharf. Kleine Explosionen im Mund. „Langer Nachhall“ hießt das in der Weinansprache. Ein. sehr. scharfer. Nachhall. Ein Fest für Fans von Capsaicin. Die Hölle für Weicheier wie mich!

Zur Info: kalabrischer Peperoncino (Capsicum frutescens) steht auf der Scoville Scala (Messlatte für Schärfe von Paprikapflanzen) eher so in der unteren Hälfte. Mal zur Einordnung: Gemüsepaprika hat den Schärfegrad 10, eine Peperoni hat 100-500 und der kalabrische Peperoncino zwischen 50.000 und 100.000 – pures Capsaicin in Kristallform Schärfegrad 16.000.000. Also ist es eigentlich nicht scharf…

Die Idee zum Belzebù (italienisch für „Teufel“ in der christlichen Mythologie) kam John als er eine scharfe Marmelade mit Chili, Zitronensaft und Zucker probierte. Aber seine Frau sagte: „Das können wir besser“. Stimmt!

Es folgten einige Jahre der (Fehl)-Versuche. Es wurde mit der Zitronenschale experimentiert – mehr Weißes von der Schale macht die Konsistenz fester, zuwenig davon  – und der ganze Spaß wurde flüssiger, die Peperoncino-Menge wurde ebenfalls variiert, es gab Versionen, die waren nicht essbar, wegen der Schärfe.

Die „Feminello bianco“ ist eine besonders aromatische Zitronensorte, die ihre volle Kraft nur entwickelt, wenn sie reif gepflückt und verarbeitet wird und sie wachsen in Ligurien, wo John mit seiner Frau seit langem ihre Sommer verbringt.

zitrone

Es gibt wunderbare Bilder aus der Produktionsphase. Dieses zum Beispiel:

brille und handschuhe

Oder dieses:

zitronenschäler

Das Ergebnis belohnt alle Mühen: ein harmonisches Verhältnis von Schärfe, Süße und Säure. Ich esse Belzebù natürlich NICHT pur auf Bacon-Jam, so wie John. Ich nutze Belzebù wenn ich Thai koche, als Finish in der Kürbissuppe, für Salatdressings, meine Schokocookies bekommen einen tollen Twist. Natürlich immer in homöopathischen Dosen – ich bin ja nicht lebensmüde!

Belzebù al Limone kann man hier bestellen und auch in Berlin schon vereinzelt direkt kaufen: in der Weinerei in Mitte und in Schöneberg in der Alimentari Enoteca Salumeria Caffe‘ Vino Toscana und in der Fleischhandlung in der Invalidenstraße.

1 Glas Belzebù (100 ml) kostet € 7,50. Für die, die den Hals nicht vollbekommen können, gibt es die Peperoncini auch pur – in Flocken – 100 gr. Tüte ebenfalls für € 7,50.

Foto

Man sollte sich übrigens gleich ein paar Gläser mehr kaufen, denn produziert wird nur einmal im Jahr – eben wenn die Zitronen reif sind. Und wenn’s alle ist, isses alle – dann muss man bis zum nächsten Herbst warten. Schlecht werden kann Belzebù übrigens nicht – denn welche Schimmelpilzkultur steht auf Capsaicin?

Fazit:

Ein wirklich tolles neues Produkt, das wirklich vielfältig und kreativ einsetzbar ist, und in meiner Küche eine echte Bereicherung darstellt. Go! Buy!

http://www.belzebu.de

Außerdem gesehen:

->Try Foods:

IMG_5794

Nicht brandneu, aber immer wieder schön: die kuratierten hochwertigen Probiersets von Try Foods. Jörn Gutowski hat kleine Sets zu je fünf Probiergrößen zusammengestellt: Olivenöl, Essig, Schokolade, Kaffee, Salz, Pfeffer. Mein Favorit: das unglaublich aromatisch Premium Rauchsalz aus Dänemark und der 8 Jahre im Eichenfass gelagerte Apfelessig aus Österreich. www.tryfoods.de

-> Ölwerk

Foto

Auch das Ölwerk aus Charlottenburg gibt es schon ein bisschen länger. Henning Borchers stellt frisch gepresste Öle in Bioqualität her. Das Leinöl ist fantastisch, das Hanföl und das Aprikosenkernöl dito.

Meine neueste Entdeckung ist Oleo verde: ein Brotaufstrich auf Kokosfettbasis mit Leinöl, gerösteten Zwiebeln, Knoblauch und Thymian. Dazu passt übrigens hervorragend das Premium Rauchsalz von Try Foods. Auch schön zu Gemüse: kurz vor dem Servieren dazu geben, Oleo verde verträgt sich auch gut mit der Kürbissuppe. Gibt Kartoffelpüree eine gute Note. Und hat jede Menge OMEGA DREI!!!! Wer braucht da noch Chia? www.oelwerk.de

-> Koppert Kress

Foto

Kresse. Kresse? Von Koppert Kress aus den Niederlanden. Aber nicht die langweilige olle Gartenkresse, die man häufig traurig in der Gemüseabteiling sieht – sondern: 28 Sorten! Achtundzwanzig! Außerdem eine große Anzahl an frischen Würzpflanzen: frische Kardamomblätter, Shiso Purple (zu Käse oder Waldpilzen), Anisblüten (Anisaroma mit Estragontouch), Seefenchel (schmeckt nach Spargel. passt super zu Schalen- und Krustentieren)…Ich könnte noch stundenlang weiter machen. Gibt’s alles im Frischeparadies.

www.koppertkress.com

Koppert Kress aus den Niederlanden verteilte kleine Kressetöpfchen gegen eine Spende für Brot für die Welt – schöne Geste!

-> Luisa kocht – das neue Kochbuch

Foto

Am Stand von der esspress konnte man, wenn man Glück hatte, ein paar Worte mit Luisa Gianitti-Pettersen wechseln. Ihr erstes Kochbuch. „Luisa kocht – meine neapolitanische Küche“ (€ 19,95) zusammen mit Eva-Maria Hilker (esspress, Der Fritz) ist erschienen  – ich durfte beim finalen Fotoshooting dabei sein…und schon das eine oder andere Gericht probieren – eine Rezension gibt es in den nächsten Tagen.

12166700_10153909616739505_1605276520_n

www.luisakocht.de

Noch kurz eine Bemerkung zur Location: keine Frage – ein cooler, guter Ort, das Heizkraftwerk Mitte, typisch Berlin, aber irgend wie etwas lichtarm. Im Späti Deluxe gab es kein Tageslicht – und die Luft war auch nicht besonders frisch. Draußen: schönstes Herbstwetter, drinnen: Bunkeratmosphäre.

Ich finde hochwertige Lebensmittel haben eine entsprechende Atmosphäre verdient. Tageslicht zum Beispiel! Und Platz: die Stände standen dicht an dicht, es war sehr voll – musste man im Mittelgang auch noch Stände platzieren?  Und: was hatte Hagen Grote da zu suchen?

IMG_5903

Finally:

Der Späti Deluxe bot auch für den gut informierten esspress-Leser was – eine gute Mischung, viel Neues, ein interessiertes Publikum  – gerne nächstes Jahr wieder – aber mit Tageslicht, bitte!

IMG_5901

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s