Es muss nicht immer Wein sein: Cheese and Juice, please!

Wein zum Käse? Alter Hut! Apfelsaft zum Käse: the next big thing!

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Berlin Food Week 2015: 4,4 kulinarische Entdeckungen beim Späti Deluxe

Food Week 2015 in Berlin! Im Kraftwerk Mitte. Das hippe kulinarische Berlin war da. Das kulinarische Brandenburg aber auch.

Und es gab einen „Späti Deluxe„: eine Art „Next Organic“ in „nicht-unbedingt-bio-und-auch-nicht-immer-vegan-und-raw“.  „Berlin Food Week 2015: 4,4 kulinarische Entdeckungen beim Späti Deluxe“ weiterlesen

INITIATIVE ZEIGEN: Blogger für Flüchtlinge #bloggerfuerfluechtlinge

Ja, dies ist ein FoodBlog, und: ja, ich schreibe heute (und das sicherlich nicht zum letzten Mal) über die Flüchtlinge in Deutschland, konkret in Berlin-Wilmersdorf.

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Sehr schön und sehr lecker: das Kaffeehaus FRAU LÜSKE in Lichterfelde-West!

Lichterfelde-West ist das neue Mitte!
Geht doch, Lichterfelde-West: ein schönes Kaffeehaus, geschmackvoll eingerichtet, leckeres Eis, ein tolles Brotsortiment – und alles in Bioqualität!

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Ein Hauch von Brooklyn in Berlin: House of Small Wonder

„Die prachtvollsten Blumen blühen im Verborgenen“

Dieses japanische Sprichwort trifft ziemlich genau auf eine tolle neue kulinarische – und optische Entdeckung zu!

Es gibt ja Ecken in Berlin, die sind für mich irgendwie „no go areas“: der Breitscheidplatz mit Europacenter (neuerdings allerdings wieder attraktiver geworden durch das Bikini), das Sonycenter (hier gehe ich nur wegen der Filme in OV), der Alexanderplatz, der Hackesche Markt – und die Gegend um den Friedrichstadtpalast…Aber jetzt gibt es einen Grund, in die nördliche Friedrichstraße zu fahren: ein wirklich netter Ort, COZY trifft es am ehesten: DAS HOUSE OF SMALL WONDER.

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Carboloading vom Feinsten – die Streetfoodbibel „Auf die Hand“ von Stevan Paul und Daniela Haug

Auf der Suche nach einem sinnvollen Weihnachtsgeschenk? Bitte sehr: Auf die Hand von Stevan Paul.

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Cosy: Hirsche, Rehe, Erdäpfel, Sachertorte, Kaffee verkehrt: das „Ottenthal spezial“ am Savignyplatz in Berlin

Neulich war ich mal wieder im Küchenladen am Savignyplatz in der Knesebecksstraße – die Sonne schien, ich hatte Hunger, gute Voraussetzungen für ein Frühstück im angrenzenden „Ottenthal spezial“.

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To go – Onigiri von Rice up – oder: wie viel Verpackung darf’s denn sein?

Wenn man in Berlin unterwegs ist und Hunger hat – und keine Lust auf Currywurst und Konsorten hat, gibt es  etwas, was wirklich lecker ist, satt macht, hübsch aussieht – und leider irgendwie sehr aufwändig verpackt ist – aber zu letzterem komme ich später…

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Pastrami-Sandwiches, Pirkkamöbel aus Finnland, Grandma’s New York Cheesecake: Mogg & Melzer Delicatessen in der jüdischen Mädchenschule in Berlin

…und plötzlich fühlte ich mich 13 Jahre jünger – vielen Dank an die Herren Mogg und Melzer! Damals nämlich aß ich in New York das beste Pastrami-Sandwich meines Lebens bei Katz’s Delicatessen! Und lange konnte man Pastrami außerhalb der USA gar nicht bekommen. Aber die Zeit des Wartens ist vorbei – es gibt Mogg & Melzer Delicatessen in der Auguststraße.

Und der All-time-Rekord wurde tatsächlich gebrochen- das Reuben-Sandwich bei Mogg & Melzer Delicatessen ist eine echte Sensation!

Jaja – ich weiß, es gibt die Pastramibar Ruben & Carla in der Linienstraße – und sie waren die ersten in Berlin, und das Pastramisandwich ist da auch lecker – aber da bei mir das Auge mit isst gewinnt das Mogg & Melzer Delicatessen schon alleine wegen der Einrichtung: hell und schlicht – was sicher an den schönen Möbeln aus der Pirkka-Kollektion des finnischen Architekten und Designers Ilmari Tapiovaara liegt. Das Ruben & Carla ist mir einfach zu dunkel mit den grünen Lampen und den dunklen Möbeln wirkt es wie ein englischer Pub.

Die offene Küche im Mogg & Melzer Deli zeigt gleich was sie hat: in gläsernen Kühlschränken sieht man schon eine Springform mit frisch gebackenem New York Cheesecake, Käse, Cornichons und – Pastrami.

Also: it’s all about Pastrami:

Pastrami ist eine Rindfleischzubereitung, die wohl ursprünglich aus Rumänien stammt (allerdings aus Hammelfleisch hergestellt wurde und nicht aus Rindfleisch), das Wort pastramă bedeutet übersetzt soviel wie „einmachen“ oder „konservieren“. So, das war ein kleiner Exkurs für die Ethymologen unter meinen Lesern… 

Die Pastrami gelangte Mitte des 19. Jahrhunderts von jüdischen Einwanderern in die USA und tatsächlich diente die aufwändige Herstellung der damals noch notwendigen Konservierung:

Pastrami zu machen ist eine recht komplexe Angelegenheit (ich mache ja viel selber – aber diese Zubereitung ist mich echt zu komplex – zumal ich in meiner Küche keine Platz mehr für einen Räucherofen habe):

rohes Rindfleisch aus der Schulter oder der Brust wird in einer Marinade aus Nelkenpfeffer, Muskat, Pfeffer, Salpeter und Knoblauch gepökelt, dann mit Pfefferkörnern ummantelt und bis zu 12 Stunden geräuchert, um dann noch mal gekocht zu werden.

Mein Reuben-Sandwich: leicht geröstetes Roggenbrot, mit Käse überbacken, Senfdressing und ORDENTLICH mit Pastrami belegt und dazu ein köstlicher Coleslaw. Gibt es in der small und large Version (€ 8,50/12,50) – die large Version unterscheidet sich in der Fleischmenge von der Kleineren. 

Nach diesem Sandwich teilten sich mein charmanter Begleitung und ich noch einen New York Cheesecake (€ 4,00) – ganz köstlich, eher leicht, nicht so phillylastig wie z.B. der steinschwere New York Cheesecake von Starbucks.

Mehrere Nachfragen nach dem Rezept wurden übrigens abschlägig beschieden…kann man ja auch verstehen – ist ein altes Rezept der Großmutter von Oskar Melzer, der ja auch als DJ und Partyveranstalter (Pogoclub, F.U.N. Parties, Weekend) eine feste Größe in Berlin ist.

Schon der Reservierungsvorgang war übrigens charmant, es meldet sich ein netter englisch sprechender Mensch mit „Hi“ (Oskar Melzer), der Tisch war tatsächlich reserviert  – die Uhrzeit mit Edding auf einem abgerissenen Stück Pergamentpapier geschrieben…

 

Fazit: wer Sehnsucht nach New York hat, gerade keine Diät macht, und gerne gut in einer schönen Umgebung is(s)t – ist hier gut aufgehoben.

Das Publikum: Mittetypen mit Mittebrillen und iPad, junge Dinger, aber auch ganz normale Menschen (so wie wir).

Der Service: nett, sehr freundlich, gute kompetente Beratung

 

Mogg & Melzer Delicatessen

Auguststr. 11-13

10117 Berlin

Montag-Freitag ab 8 Uhr „till late“

Samstag und Sonntag ab 10 Uhr „till late“

Tel. +49.30 33 00 60 770

info@moggandmelzer.com

www.moggandmelzer.com 

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Speisenklub Neukölln – going East! Dumplings, Wan Tan, Dim Sum, Baozi, Jiaozi…

Bei gutem Essen möchte man am liebsten platzen, bei schlechtem Essen am liebsten hungern“ (chinesisches Sprichwort).

Er hat so Recht, der alte weise Chinese (oder war es eine Chinesin?)!

Selten so satt gewesen – aber der Reihe nach!

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