It’s a men’s world oder: über den Umgang von Rolling Pin mit Kritik

Wir befinden uns im Jahre 2017 n. Chr. Der Rolling Pin hat für seine Chef Days das Podium mit Männern besetzt und auf der Auswahlliste für die 50 besten Chefs steht nur eine Frau… „It’s a men’s world oder: über den Umgang von Rolling Pin mit Kritik“ weiterlesen

„From Leaf to Root“: die Encyclopædia Britannica für Second Cuts von Esther Kern, Sylvan Müller und Pascal Haag

Auf dem Markt, Gespräch mit der Marktfrau: „Das Grün vom Kohlrabi abmachen“? „Nein, bitte lassen Sie das dran!”. „Ach so, haben Ihre Kinder jetzt Hasen?“. „Nein, das Grün esse ich mit“. „Ach! Was machen Sie denn damit…?“. Kochen mit Second Cuts: und man kommt ins Gespräch! „„From Leaf to Root“: die Encyclopædia Britannica für Second Cuts von Esther Kern, Sylvan Müller und Pascal Haag“ weiterlesen

Anglandert: Hähnchen und Brokkoli mariniert in Shio Koji nach dem „Großen Glander“ von Stevan Paul

Der kulinarische Roman „Der große Glander“ von Stevan Paul ist einer der wenigen wirklich guten kulinarischen Romane! Und wenn der mairisch Verlag zur Blogparade für Stevans Buch aufruft  – dann machen alle mit! Ich natürlich auch.  „Anglandert: Hähnchen und Brokkoli mariniert in Shio Koji nach dem „Großen Glander“ von Stevan Paul“ weiterlesen

Die Neue Trinkkultur, oder: mein Leben mit Foodie-Tamagotchis

Buch, Buch, Baby! Es gibt da diese Momente, die sind einfach gut! Zum Beispiel der Moment, wenn man sein erstes Buch zum ersten Mal in der Hand hält! „Die Neue Trinkkultur, oder: mein Leben mit Foodie-Tamagotchis“ weiterlesen

Zusammen isst man weniger allein! Gemeinsames Mittagessen in der niedersächsischen Provinz

Gemeinsam essen. Großartige Sache! Den Landfrauen in Niedersachsen sei Dank!

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Kulinarische Geschenktipps: #Männergeschenke

Socken? Krawatten? Gürtel? Männergeschenke, da geht noch was…

„Kulinarische Geschenktipps: #Männergeschenke“ weiterlesen

Wohl dosiert. „Frisch aus der Dose“: ein neues Kochbuch von Bart van Olphen

Heute ist der 24.11.2016: der Tag der Sardine! Was sonst sollte man heute besprechen, als ein Kochbuch mit Fischen aus der Dose? „Wohl dosiert. „Frisch aus der Dose“: ein neues Kochbuch von Bart van Olphen“ weiterlesen

Down to the Bone: die erste Broth-Pop-up-Bar eröffnet in Berlin

Wir befinden uns im Jahre 2016 n. Chr. Ganz Berlin-Mitte ist von Matcha-Soja-Latte-Cold Drip-Flat White-Shops besetzt… Ganz Berlin-Mitte? Nein! Ein aus unbeugsamen Brühespezialisten bestehendes Start-up ist bereit, dem Eindringling Widerstand zu leisten.

„Down to the Bone: die erste Broth-Pop-up-Bar eröffnet in Berlin“ weiterlesen

Der Name der Dose: die Sardinenbar in Berlin

Sardinen. Direkt aus der Dose. Dazu Brot und einen frischen Salat. Damit ist das Konzept der Sardinenbar von Thomas Vetter im Prinzip schon erklärt. Oder für die Hashtagfans unter uns: #sardinophil.  „Der Name der Dose: die Sardinenbar in Berlin“ weiterlesen

„Haute Cuisine inspiriert mich nicht“ – ein philosophisch-kulinarischer Abend im Nobelhart & Schmutzig

Solche Abende sind selten: ein entspannter Küchenchef nimmt sich die Zeit um über seine Philosophie des Kochens, über Inspiration und über Vollmundigkeit zu sprechen. „„Haute Cuisine inspiriert mich nicht“ – ein philosophisch-kulinarischer Abend im Nobelhart & Schmutzig“ weiterlesen

Krautbraut bleibt Krautbraut und Blaukraut bleibt Blaukraut!

Sauerkraut. Cole Slaw. Kimchi. Kombucha. Käse. Sauerteigbrot. Salami. Essig. Bier. Sake. Whiskey. Viele Dinge, die wir essen und trinken entstehen durch Fermentation!

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Der Gastrosoph: Stevan Paul und sein neues Buch „Der große Glander“

Kulinarische Bücher: gibt es viele! Gut geschriebene kulinarische Bücher? Gibt es wenige. Sehr wenige! Ich habe gerade so eins gelesen: „Der große Glander“ von Stevan Paul! Go! Read!

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Next Organic 2016: BRÜHE! ALGEN! INGWER! KOKOSWASSER!

Neuer Ort, bewährtes Konzept: die Next Organic 2016 zog von der alten Location im Flughafen Tempelhof (seit letztem Jahr Notunterkunft für Flüchtlinge) in die Station Berlin. Im Eingangsbereich war es leer, sehr sehr leer. Keine Messe, nirgends. Der Weg zur Bio-Trendmesse führt am Pförtnerhäusschen vorbei, durch einen leeren (!) Innenhof, dann durch eine leere Halle und dann – Licht am Ende des Tunnels – zur Biofachmesse. … Next Organic 2016: BRÜHE! ALGEN! INGWER! KOKOSWASSER! weiterlesen

K-Pop in P-Berg: Restaurantbesuch im JoLee Soul Food

 

UPDATE: leider hat das JoLee Soul Food seit dem 7.9. aus diversen Gründen geschlossen!!!
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The Soy-Boy: Markus Shimizu macht Miso in Berlin

 

Töpfe ohne Ende: und ich durfte überall mal probieren – zu Gast im Misoparadies von Markus Shimizu.

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Seid kreativ: Cooking with Leftovers

Ich finde ja, die besten Gerichte entstehen zufällig, durch Ausprobieren durch Kreativität und Flexibilität.

Außerdem: kochen nach Rezept kann ja jeder, oder?

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Macht Schule! Genießen + helfen = Win Win: REFUGIN, „Über den Tellerrand kochen“ und „Sophiencafé“

Den Flüchtlingen irgendwie helfen. Möchte viele gerne. Kleidung spenden – ist relativ einfach. Geld spenden – irgendwie auch. In eine Notunterkunft gehen und in der persönlichen Freizeit helfen wo Not am Mann ist – nicht jedermanns Ding. Wie wäre es damit: genießen UND helfen?

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Berlin Food Week 2015: 4,4 kulinarische Entdeckungen beim Späti Deluxe

Food Week 2015 in Berlin! Im Kraftwerk Mitte. Das hippe kulinarische Berlin war da. Das kulinarische Brandenburg aber auch.

Und es gab einen „Späti Deluxe„: eine Art „Next Organic“ in „nicht-unbedingt-bio-und-auch-nicht-immer-vegan-und-raw“.  „Berlin Food Week 2015: 4,4 kulinarische Entdeckungen beim Späti Deluxe“ weiterlesen

INITIATIVE ZEIGEN: Blogger für Flüchtlinge #bloggerfuerfluechtlinge

Ja, dies ist ein FoodBlog, und: ja, ich schreibe heute (und das sicherlich nicht zum letzten Mal) über die Flüchtlinge in Deutschland, konkret in Berlin-Wilmersdorf.

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Tauschen ist das neue Kaufen: FoodXchange und Bread Exchange in Berlin

Eines  meiner ersten Bücher, das ich selber las (und an das ich mich erinnere, weil es großen Eindruck auf mich gemacht hat) war: “ Was gibst du mir für meinen Fisch?“.

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Ein Buch über das Tauschen von Lebensmitteln – am Beispiel eines Fischers, der seinen Fisch gegen Brot tauscht, und das Brot gegen Gemüse oder gegen das Schleifen von Werkzeug. „Tauschen ist das neue Kaufen: FoodXchange und Bread Exchange in Berlin“ weiterlesen

Tasting Experience No.2: Essig-Verkostung mit Try Foods

Schon mal Essig pur gekostet? Und Essig auf Eis? Und auf Apfelkuchen? Im Apéritif? „Tasting Experience No.2: Essig-Verkostung mit Try Foods“ weiterlesen

Tasting Experience No.1 : Olivenöl-Verkostung mit Try Foods

Weinverkostung kennt jeder, aber Olivenölverkostung? Ist etwas spezieller, aber die Erkenntnisse helfen enorm im (Koch)-Alltag und beim Olivenölkauf. „Tasting Experience No.1 : Olivenöl-Verkostung mit Try Foods“ weiterlesen

CUCUMIS: die kultivierte Limonade aus Gurken – the Next Big Thing?

ABT! Another! Bloody! Limonade! Aber mit Gurke! Gurkenlimonade?

Ladies and Gentlemen: CUCUMIS – THE SOPHISTICATED CUCUMBER! „CUCUMIS: die kultivierte Limonade aus Gurken – the Next Big Thing?“ weiterlesen

Sehr schön und sehr lecker: das Kaffeehaus FRAU LÜSKE in Lichterfelde-West!

Lichterfelde-West ist das neue Mitte!
Geht doch, Lichterfelde-West: ein schönes Kaffeehaus, geschmackvoll eingerichtet, leckeres Eis, ein tolles Brotsortiment – und alles in Bioqualität!

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Very very high carb! Das neue Backbuch „Cookies“ von Cynthia Barcomi!

Cynthia Barcomi hat mich mit Berlin versöhnt! In ihrem ersten Laden in der Berliner Bergmannstraße in Kreuzberg, den sie 1994 eröffnete gab es Cookies und Brownies und New York Cheesecake! Endlich! „Very very high carb! Das neue Backbuch „Cookies“ von Cynthia Barcomi!“ weiterlesen

10 kulinarische Entdeckungen von der Next Organic Berlin 2015

Um eine Messe entspannt zu überstehen, gibt es eine wichtige Regel: bequeme Schuhe. Um eine Food-Messe entspannt zu überstehen, gibt es eine zusätzliche Regel: kein üppiges Frühstück vorher!

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FEC goes NOB – die Konferenz vom Food Entrepreneurs Club auf der Next Organic 2015

Fand die Next Organic Berlin in den letzten beiden Jahren als reine Biomesse statt, wurde sie in diesem Jahr um eine kleine Konferenz mit 3 Panels ergänzt, das Ganze organisiert vom Food Entrepreneurs Club.

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Kulinarischer Wochenrückblick vom 10.4.2015

Hier kleine Novität im Blog- ein kurzer Wochenrückblick in Links – Originelles, Besonderes, Lustiges zum Thema „Essen und Trinken“: „Kulinarischer Wochenrückblick vom 10.4.2015“ weiterlesen

All in me? INJU, oder wie schmeckt der Regenwald? Das nächste große Ding vom Bionade-Gründer Kowalsky…und es gibt was zu gewinnen!

Na, habt ihr immer noch gute Vorsätze? Toll!

Da habe ich was für euch: INJU – den neuen „heißen Scheiß“ von Bionade-Gründer Peter Kowalsky und Ex-Fußballjugendnationalspieler Manuel Kirsch – und der Agentur Kolle Rebbe.

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Ein Hauch von Brooklyn in Berlin: House of Small Wonder

„Die prachtvollsten Blumen blühen im Verborgenen“

Dieses japanische Sprichwort trifft ziemlich genau auf eine tolle neue kulinarische – und optische Entdeckung zu!

Es gibt ja Ecken in Berlin, die sind für mich irgendwie „no go areas“: der Breitscheidplatz mit Europacenter (neuerdings allerdings wieder attraktiver geworden durch das Bikini), das Sonycenter (hier gehe ich nur wegen der Filme in OV), der Alexanderplatz, der Hackesche Markt – und die Gegend um den Friedrichstadtpalast…Aber jetzt gibt es einen Grund, in die nördliche Friedrichstraße zu fahren: ein wirklich netter Ort, COZY trifft es am ehesten: DAS HOUSE OF SMALL WONDER.

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Wäschst du noch, oder isst du schon? Kohlenhydratarme Nudeln von Kajnok aus der Konjakwurzel im Test!

Neues Jahr – gute Vorsätze…Sport machen, gesünder essen abnehmen…der Klassiker im Neuen Jahr!

Daher heute mal eine „Diätnudel“ im Test! Low Carb!

Meine Mission als FoodBloggerin ist es ja nicht nur, euch leckere Produkte und Getränke vorzustellen, sondern auch meine vor Fehlkäufen und kulinarischen Desastern zu warnen. Also setze ich mich ab und zu höchsten (Geschmacks-)Gefahren aus. Für euch – heute also: mit Nudeln aus der Konjakwurzel.

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Kochbuch-Tipp: „The Bread Exchange“ von Malin Elmlid – everything is not for sale – und ein Rezept!

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Food Sharing ist ja in aller Munde – wird als ein neuer Trend postuliert- dabei begann mit dem Tauschgeschäft der Handel der Menschen untereinander.

Ware gegen Ware: Beeren gegen Fisch, später dann Dienstleistung gegen Dienstleistung: Pferd beschlagen gegen Stoff für die Hose.

Und genau das macht die in Berlin lebende Schwedin Malin Elmlid – sie tauscht: nämlich ihr sensationelles Sauerteigbrot gegen so ziemlich alles – und hat jetzt ein Buch darüber geschrieben. Es ist ein Reisetagebuch, Kochbuch – und ein Buch über Freundschaft…also perfekt für Weihnachten!

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Carboloading vom Feinsten – die Streetfoodbibel „Auf die Hand“ von Stevan Paul und Daniela Haug

Auf der Suche nach einem sinnvollen Weihnachtsgeschenk? Bitte sehr: Auf die Hand von Stevan Paul.

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Gift Guide für Foodies

Jaha – ich weiß, überall gibt es jetzt Geschenktipps, und natürlich ist Schenken was ganz Individuelles – und deswegen schenke ich mir die üblichen Kategorien (Mutti, Vati, Oma, Kinder, Freundin…etc.), sondern es gibt originelle, praktische und nur ein paar sinnfreie Geschenktipps  – für Menschen, die gerne essen und trinken…oder eben kochen.

Für Foodies! Für Gernekocher!

Für Besitzer von fast perfekt ausgestatteten Küchen!

Für Menschen, die gerne kochen oder essen oder trinken…oder kochen UND essen UND trinken…

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Feiertage für Flexitarier: ein Rundgang über die eat & STYLE 2014 in Berlin

Kleiner Rundgang über die „Eat & Style 2014“ in der Station in Berlin.

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„DO GOOD FOOD AND TELL A GOOD STORY“: der „Food Entrepreneurs Club Summit“ bei StadtLandFood

Netter Barjazz am Klavier, schöne schlichte Blumenarrangements, shabby chic Möbel fürs Plenum – ein klassisches Tagungssetting sieht meistens anders aus. Aber dies war ja auch keine normale Tagung – es war der Kick-off für den frisch gegründeten „Food Entrepreneurs Club“ von Stefanie Rothenhöfer, die unter anderem für das Eventmanagement in der Markthalle Neun verantwortlich ist.

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Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht: Promotionevent für spanisches Olivenöl im Speisezimmer: The Embassy of Good Life

Es hätte so schön sein können: ein gutes Produkt, eine schöne Location, sehr gute Köche – da kann eigentlich nichts schiefgehen, sollte man meinen…

Der Verband der spanischen Olivenölproduzenten hat sich mit einer dreitägigen Veranstaltungsreihe vom 19.-21.6.2014 in Sarah Wieners Speisezimmer in der Berliner Chausseestraße präsentiert. Leider fand diese Veranstaltung fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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Cosy: Hirsche, Rehe, Erdäpfel, Sachertorte, Kaffee verkehrt: das „Ottenthal spezial“ am Savignyplatz in Berlin

Neulich war ich mal wieder im Küchenladen am Savignyplatz in der Knesebecksstraße – die Sonne schien, ich hatte Hunger, gute Voraussetzungen für ein Frühstück im angrenzenden „Ottenthal spezial“.

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To go – Onigiri von Rice up – oder: wie viel Verpackung darf’s denn sein?

Wenn man in Berlin unterwegs ist und Hunger hat – und keine Lust auf Currywurst und Konsorten hat, gibt es  etwas, was wirklich lecker ist, satt macht, hübsch aussieht – und leider irgendwie sehr aufwändig verpackt ist – aber zu letzterem komme ich später…

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Pastrami-Sandwiches, Pirkkamöbel aus Finnland, Grandma’s New York Cheesecake: Mogg & Melzer Delicatessen in der jüdischen Mädchenschule in Berlin

…und plötzlich fühlte ich mich 13 Jahre jünger – vielen Dank an die Herren Mogg und Melzer! Damals nämlich aß ich in New York das beste Pastrami-Sandwich meines Lebens bei Katz’s Delicatessen! Und lange konnte man Pastrami außerhalb der USA gar nicht bekommen. Aber die Zeit des Wartens ist vorbei – es gibt Mogg & Melzer Delicatessen in der Auguststraße.

Und der All-time-Rekord wurde tatsächlich gebrochen- das Reuben-Sandwich bei Mogg & Melzer Delicatessen ist eine echte Sensation!

Jaja – ich weiß, es gibt die Pastramibar Ruben & Carla in der Linienstraße – und sie waren die ersten in Berlin, und das Pastramisandwich ist da auch lecker – aber da bei mir das Auge mit isst gewinnt das Mogg & Melzer Delicatessen schon alleine wegen der Einrichtung: hell und schlicht – was sicher an den schönen Möbeln aus der Pirkka-Kollektion des finnischen Architekten und Designers Ilmari Tapiovaara liegt. Das Ruben & Carla ist mir einfach zu dunkel mit den grünen Lampen und den dunklen Möbeln wirkt es wie ein englischer Pub.

Die offene Küche im Mogg & Melzer Deli zeigt gleich was sie hat: in gläsernen Kühlschränken sieht man schon eine Springform mit frisch gebackenem New York Cheesecake, Käse, Cornichons und – Pastrami.

Also: it’s all about Pastrami:

Pastrami ist eine Rindfleischzubereitung, die wohl ursprünglich aus Rumänien stammt (allerdings aus Hammelfleisch hergestellt wurde und nicht aus Rindfleisch), das Wort pastramă bedeutet übersetzt soviel wie „einmachen“ oder „konservieren“. So, das war ein kleiner Exkurs für die Ethymologen unter meinen Lesern… 

Die Pastrami gelangte Mitte des 19. Jahrhunderts von jüdischen Einwanderern in die USA und tatsächlich diente die aufwändige Herstellung der damals noch notwendigen Konservierung:

Pastrami zu machen ist eine recht komplexe Angelegenheit (ich mache ja viel selber – aber diese Zubereitung ist mich echt zu komplex – zumal ich in meiner Küche keine Platz mehr für einen Räucherofen habe):

rohes Rindfleisch aus der Schulter oder der Brust wird in einer Marinade aus Nelkenpfeffer, Muskat, Pfeffer, Salpeter und Knoblauch gepökelt, dann mit Pfefferkörnern ummantelt und bis zu 12 Stunden geräuchert, um dann noch mal gekocht zu werden.

Mein Reuben-Sandwich: leicht geröstetes Roggenbrot, mit Käse überbacken, Senfdressing und ORDENTLICH mit Pastrami belegt und dazu ein köstlicher Coleslaw. Gibt es in der small und large Version (€ 8,50/12,50) – die large Version unterscheidet sich in der Fleischmenge von der Kleineren. 

Nach diesem Sandwich teilten sich mein charmanter Begleitung und ich noch einen New York Cheesecake (€ 4,00) – ganz köstlich, eher leicht, nicht so phillylastig wie z.B. der steinschwere New York Cheesecake von Starbucks.

Mehrere Nachfragen nach dem Rezept wurden übrigens abschlägig beschieden…kann man ja auch verstehen – ist ein altes Rezept der Großmutter von Oskar Melzer, der ja auch als DJ und Partyveranstalter (Pogoclub, F.U.N. Parties, Weekend) eine feste Größe in Berlin ist.

Schon der Reservierungsvorgang war übrigens charmant, es meldet sich ein netter englisch sprechender Mensch mit „Hi“ (Oskar Melzer), der Tisch war tatsächlich reserviert  – die Uhrzeit mit Edding auf einem abgerissenen Stück Pergamentpapier geschrieben…

 

Fazit: wer Sehnsucht nach New York hat, gerade keine Diät macht, und gerne gut in einer schönen Umgebung is(s)t – ist hier gut aufgehoben.

Das Publikum: Mittetypen mit Mittebrillen und iPad, junge Dinger, aber auch ganz normale Menschen (so wie wir).

Der Service: nett, sehr freundlich, gute kompetente Beratung

 

Mogg & Melzer Delicatessen

Auguststr. 11-13

10117 Berlin

Montag-Freitag ab 8 Uhr „till late“

Samstag und Sonntag ab 10 Uhr „till late“

Tel. +49.30 33 00 60 770

info@moggandmelzer.com

www.moggandmelzer.com 

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„Pilze werden stiller, wenn sie fertig sind“! Kulinarisches Kino bei der Berlinale: Kochbuch „Trust in Taste“ für Blinde und Sehende von Michael Hoffmann (Margaux)

Auf der Berlinale gibt es seit ein paar Jahren eine Serie mit dem Titel „Kulinarisches Kino“. Sterneköche kochen ein Menü zu Filmen, in denen es – natürlich – um das Essen geht und es gibt die „Tea Time“-Reihe im Spiegelzelt am Gropiusbau in denen „Küchenmenschen“ erzählen.

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Supperclub 2012: der Speisenklub Neukölln begrüßt das Jahr des Drachens mit Yin und Yang

Yin und Yang  – das war das Thema für die erste Sitzung des Speisenklub Neukölln im Jahr des Drachens.

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Speisenklub Neukölln – going East! Dumplings, Wan Tan, Dim Sum, Baozi, Jiaozi…

Bei gutem Essen möchte man am liebsten platzen, bei schlechtem Essen am liebsten hungern“ (chinesisches Sprichwort).

Er hat so Recht, der alte weise Chinese (oder war es eine Chinesin?)!

Selten so satt gewesen – aber der Reihe nach!

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Fleeting eatery: Cabslam „The Californian Breakfast Club“ – zu Gast in Berlin-Neukölln

Spätestens seit Koflers Pret-a-diner in der „Alten Münze“ in Berlin Anfang des Jahres sind Pop-Up Restaurants im Mainstream angekommen. Allerdings kann sich kaum jemand so eine PR-Offensive leisten- also heißt das PR-Handwerkszeug in der Regel: Facebook, blogs, mail und die gute alte Mund-zu-Mund-Propaganda.
Häufig gehen junge Gastronomen in leerstehende Räume und eröffnen ein Restaurant für wenig Miete und mit vergleichsweise wenig Aufwand und für befristete Zeit. Man kann ausprobieren, wie die eigene Küche angenommen wird, hat ein vergleichsweise geringes Risiko, sozusagen ein Restaurant auf Probe.

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David gegen Goliath: Gutmenschen-Alternative zu Nespresso? Die Ethical Coffee Company

Nous sommes en 2011 . Toute l’Europe est occupée par Nespresso…. Ganz Europa? Nein, ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten….

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Hüttenpalast featuring Speisenklub Neukölln: von falschen Hasen, armen Rittern und Herrengedecken

Der Speisenklub Neukölln – dieses Mal auf Kieztour: zu Gast im Hüttenpalast in Berlin-Neukölln.

Wieder mal ganzen Tag gehungert, um mit gutem Gewissen zuschlagen zu können, stand ich mit meinen beiden charmanten Begleitern vor dem Hüttenpalast mit dem Begrüßungsglas (irgendwas mit Birne und Weißwein – ganz lecker – hatte daher schon ein bisschen einen im Schuh, bevor die Show losging…).

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